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Hypotheken: Die aktuelle Marktlage in der Schweiz

Derzeit sind am Schweizer Hypothekenmarkt die Festhypotheken günstiger als die variablen Saron-Hypotheken. Letztere zeichnen sich durch Zinssätze aus, die sich am Saron (Swiss Average Rate Overnight) orientieren und aktuell bei etwa 2 Prozent starten. Während diese Hypotheken bei sinkenden Zinsen günstiger werden können, bergen sie auch das Risiko steigender Kosten bei Zinserhöhungen.

Festhypotheken hingegen bieten feste Zinssätze über eine bestimmte Laufzeit. Aktuell (Stand Mai 2024) sind die Zinssätze für fünf- und zehnjährige Festhypotheken besonders niedrig, beginnend bei 1,69 Prozent bzw. 1,87 Prozent. Diese Hypothekenart bietet Planungssicherheit und Schutz vor steigenden Zinsen.

Auswirkungen der Zinssenkung durch die SNB

Am 21. März 2024 überraschte die Schweizerische Nationalbank (SNB) mit einer Zinssenkung von 1,75 auf 1,5 Prozent. Weitere Senkungen könnten noch in diesem Jahr folgen. Dennoch sind die Refinanzierungskosten für Saron-Hypotheken hoch. Im April 2022 lag der Saron-Leitzins bei minus 0,75 Prozent, bevor die SNB ihn innerhalb von 15 Monaten auf 1,75 Prozent anhob. Dies führte zu erheblichen Kostensteigerungen für Saron-Hypotheken und belastete die Hypothekarnehmer.

Ein Beispiel: Wenn der Bankaufschlag bei einer Saron-Hypothek ein Prozent beträgt, stiegen die variablen Hypothekarzinsen von der letzten Zinserhöhung im Juni 2023 bis zur ersten Zinssenkung im März 2024 auf etwa 2,70 Prozent. Im Vergleich dazu stiegen die Zinssätze für Festhypotheken viel langsamer. Eine zehnjährige Festhypothek kostete im Frühjahr 2022 etwa 1 Prozent und erreichte ihren Höchststand 2023 bei 2,70 Prozent.

Empfehlungen für Hypothekarnehmer

Festhypotheken sind ideal für diejenigen, die Sicherheit und stabile Raten bevorzugen.

Saron-Hypotheken eignen sich für finanzstarke Käufer oder jene, die auf sinkende Zinsen spekulieren.

In der aktuellen Situation sind Festhypotheken meist die bessere Wahl, da sie günstiger und sicherer sind. Dennoch sollte jeder seine finanzielle Lage und Risikobereitschaft genau prüfen, um die beste Entscheidung zu treffen.

Unser Hypothekenrechner ist nur eines der vielen Hilfsmittel, die FINROX Ihnen bietet, um Ihre Immobilienziele zu planen und zu verwirklichen.

Wandel und Herausforderungen: Der Immobilienmarkt in der Schweiz 

In der Schweiz befindet sich der Immobilienmarkt in einem ständigen Wandel, der durch eine Vielzahl von Faktoren beeinflusst wird. Eine Reise durch die jüngste Vergangenheit zeigt, wie sich der Markt bis heute entwickelt hat und welche Trends die Zukunft prägen könnten. 

Von Negativzinsen zur Immobilienflucht 

Bis zum Sommer 2022 waren Negativzinsen in der Schweiz eine Realität, die Anleger und Finanzinstitutionen dazu veranlasste, nach alternativen Anlagemöglichkeiten zu suchen. Immobilien wurden zu einem bevorzugten Zufluchtsort für Kapital, da Versicherungen, Pensionskassen und andere institutionelle Anleger versuchten, den Verlusten durch Negativzinsen zu entgehen. 

Pandemiebedingter Boom 

Die Corona-Pandemie löste dann eine unerwartet hohe Nachfrage nach Eigenheimen aus, angetrieben von dem Wunsch nach einem sicheren Rückzugsort und dem wachsenden Trend zum Homeoffice. Diese Entwicklung führte zu einem spürbaren Anstieg der Immobilienpreise, da immer mehr Menschen Wert auf Wohnqualität und einen privaten Lebensraum legten. 

Inflation und geldpolitische Reaktionen 

Der Krieg in der Ukraine und die daraus resultierende Inflation brachten eine neue Herausforderung mit sich. Die Schweizerische Nationalbank (SNB) reagierte mit einer Straffung der Geldpolitik, um die Inflation zu bekämpfen, was zu einem Anstieg der Kosten für Festhypotheken führte. Dies hatte einen dämpfenden Effekt auf die Immobiliennachfrage, da die Finanzierung teurer und schwieriger wurde. 

Marktabkühlung und Zukunftsperspektiven 

Die Zeit nach der Pandemie brachte eine spürbare Abkühlung des Marktes, da die Käufer angesichts gestiegener Finanzierungskosten und teils überzogener Preisvorstellungen der Verkäufer vorsichtiger wurden. Diese Entwicklung führte zu einer Flaute, die sich durch das gesamte Jahr 2023 zog. Im März 2024 überraschte die SNB jedoch mit einer Zinssenkung von 1,75 auf 1,5 Prozent, und weitere Anpassungen könnten folgen. Dies lässt eine Erholung der Nachfrage erwarten, obwohl der Immobilienverkauf weiterhin herausfordernd bleibt. 

Experten, darunter das Team von FINROX AG, prognostizieren eine stabile Marktlage mit leichtem Preisanstieg, besonders in bevorzugten Regionen. Eine moderate Zunahme an Neubauwohnungen und eine hohe Nettozuwanderung könnten die Nachfrage weiter anheizen. 

Die Zukunft des Immobilienmarktes in der Schweiz wird von vielfältigen Faktoren beeinflusst. Potenzielle Käufer und Verkäufer stehen vor der Herausforderung, den Markt genau zu beobachten und fundierte Entscheidungen zu treffen. Wir bei der FINROX AG stehen bereit, um Interessenten in diesem dynamischen Umfeld zu begleiten und optimale Lösungen zu finden. Unser Hypothekenrechner ist nur eines von vielen Tools, die wir anbieten, um Ihre Immobilienziele zu verwirklichen. 

Hypothekenmarkt in der Schweiz

Früher haben Banken ihr Hauptgeschäft mit Investitionsprojekten der Firmen gemacht, indem sie beispielsweise die Anschaffung von Produktionsmaschinen finanzierten. Seit den 70er Jahren ist jedoch das Hypothekargeschäft enorm gewachsen und zu einem wichtigen und notwendigen Mittel für Finanzinstitutionen und Bürger geworden. Der Erwerb einer Immobilie, eines Eigenheims, sei es ein Haus oder eine Eigentums- oder Ferienwohnung, ist selbst in der reichen Schweiz ohne Fremdfinanzierung für kaum jemanden möglich. Diese Fremdfinanzierung wird in der Form einer Hypothek von Hypothekaranbietern, wie Banken, aber mittlerweile auch von Versicherern und Pensionskassen, zur Verfügung gestellt.

Was ist eine Hypothek?

Für das zur Verfügung gestellte Geld bzw. den Kredit für den Immobilienerwerb, verlangt die Hypothekaranbieterin eine Sicherheit vom Käufer. Diese wird in Form eines Pfandes an der betreffenden Immobilie realisiert. Eine Hypothek ist also nichts anderes als eine Sicherheit für die Bank. Auf diesem Weg erhält die Bank eine Sicherheit ihr Geld zurückzubekommen. Kommt der Käufer mit seinen Zins- und Amortisationszahlungen in Verzug, kann die Bank von dieser Sicherheit (Pfandrecht) Gebrauch machen.

Wie funktioniert eine Hypothek?

Wenn Sie Ihre Traumimmobilie gefunden haben, lassen Sie sich von einem Profi beraten. Hier geht es vor allem darum, einen Finanzvorschlag auszuarbeiten und Eckdaten der Finanzierungskonditionen festzulegen. Diese Konditionen werden Bestandteil des Kreditvertrages, der anschliessend zwischen Ihnen und der Hypothekaranbieterin unterzeichnet wird. Mit der Unterzeichnung sind Sie dann Eigentümer Ihrer Traumimmobilie. Mittels eines Schuldbriefes, sprich einer Hypothek, erwirbt die Bank die Sicherheit an der Immobilie. Nun überweist die Hypothekaranbieterin den Hypothekarbetrag an den Verkäufer gemäss Kaufvertrag. Von diesem Zeitpunkt zahlen Sie Hypothekarzinsen an Ihre  Hypothekaranbieterin und reduzieren mittels Amortisationen Ihre Hypothek.

Eigenmittel

Mindestens 20 Prozent des in den Finanzierungskonditionen festgelegten Immobilienwertes müssen Sie mit Eigenmitteln finanzieren. Hiervon muss mind. die Hälfte aus liquiden Ersparnissen bestehen, während die andere Hälfte bspw. von der Pensionskasse (bei Selbstnutzung) bezogen werden kann. Die restlichen 80 Prozent werden durch die Hypothek gedeckt. Achtung: es kann zu Abweichungen zwischen dem Immobilienwert und dem Kaufpreis gemäss Kaufvertrag kommen. Hier zählt immer der von der Hypothekaranbieterin festgelegte bzw. anerkannte Immobilienwert.

Die Anforderungen betreffend Eigenmittel sind je nach Nutzung der Immobilie unterschiedlich. Wenn die Immobilie selbst bewohnt wird, kann neben den erforderlichen 20 Prozent am Eigenkapital auch Kapital aus der Pensionskasse (2. und 3. Säule) verpfändet werden.

Bei Feriendomizilen werden mehr Eigenmittel gefordert, und zwar zwischen 30 und 40 Prozent des Immobilienwertes. Für diese Art von Immobilien, kann das Kapital aus der Pensionskasse aber nicht verwendet werden.

Für Immobilien, die vermietet werden sollen, gelten ähnliche Bestimmungen wie bei der Eigennutzung. Für gewerblich genutzte Objekte gelten erhöhte Eigenkapitalregeln, da die Hypothekaranbieterin nur bis zu 50 Prozent des Immobilienwertes finanziert.

Belehnung

Die Belehnung zeigt nichts anderes als die Kapitalverhältnisse: wieviel Prozent des Kaufpreises wurde durch die Hypothekaranbieterin und wieviel durch Sie als Käufer bezahlt. Wie bereits oben dargestellt, bei Immobilien, die selbst bewohnt werden, übernimmt die Hypothekaranbieterin bis zu 80 Prozent des Immobilienwertes. Beispiel:  Der Immobilienwert ist CHF 500’000. Einfachheitshalber setzen wir in diesem Beispiel den Immobilienwert mit dem Kaufpreis gleich. Ihr Eigenmittelbeitrag beträgt CHF 100’000, während die restlichen CHF 400’000 von der Bank an den Verkäufer überwiesen werden. Als Sicherheit, belehnt nun die Bank Ihre Immobilie mit einer entsprechenden Hypothek in der Höhe von CHF 400’000.

Hypothekarmodelle

Die gängigsten Hypothekarmodelle sind Festhypotheken und variable Hypotheken.

Bei Festhypotheken wird der Zinssatz für eine bestimmte Laufzeit, zum Beispiel für fünf oder zehn Jahre fixiert. Dieses Modell eignet sich für risikoscheue Kreditnehmer oder in Zeiten, wenn mit steigenden Zinsen zu rechnen ist. Nachteile bei Festhypotheken können vor allem entstehen, wenn der Marktzins sinkt. Dann bleibt man auf eine teure Finanzierung sitzen. Auch bei vorzeitiger Auflösung können hohe Kosten, oft im fünfstelligen Bereich, entstehen. 

Variable Hypotheken werden nicht unbedingt an bestimmte Laufzeiten gebunden. Sie können einseitig oder einvernehmlich und in der Regel ohne Nachteile aufgelöst werden. Das Modell ermöglicht eine grosse Flexibilität, birgt aber bei Marktinstabilität auch grosse Risiken.

Tragbarkeit

Mit dem Erwerb der Immobilie ist nicht alles abgeschlossen. Es gilt die sogenannten jährlichen Aufwendungen zu berücksichtigen. Sie setzen sich aus Zins- und Amortisationszahlungen, sowie aus Unterhalt- und Nebenkosten zusammen und dürfen nicht mehr als 1/3 des Jahreseinkommens ausmachen.

Die Tragbarkeit berechnet sich in dem die jährlichen Aufwendungen durch das Haushaltseinkommen geteilt werden. Das Ergebnis zeigt die Höhe der Belastung des Jahreseinkommens. Dieser Wert darf nicht höher als 33 Prozent sein.

Beispiel: Summe jährlicher Aufwendungen der Immobilie CHF 30’000 / Jährliches Haushaltseinkommen CHF 150’000 ergibt einen Tragbarkeitswert der Liegenschaft von 20 Prozent. Fazit: das Jahreseinkommen wird durch die jährlichen Aufwendungen um 20 Prozent belastet, somit ist die langfristige Tragbarkeit der Immobilie gegeben.


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Autokauf: Leasing oder Autokredit?

Eines ist klar; falls das nötige Geld für das neue Auto angespart wurde, ist es die günstigste Variante ein Auto zu kaufen. Man bezahlt keine Zinsen und ist im Besitz des Autos von Anfang an. Beim Autokauf stehen wir jedoch immer wieder vor der Frage, ob Autokredit oder Leasing vorteilhafter ist. Zwar ist das Autoleasing immer noch sehr populär in der Schweiz. Ein Autokredit bietet unter dem Strich jedoch mehr Vorteile und ist in vielen Fällen auch günstiger.

Was ist Leasing?

Leasingnehmer verpflichten sich für die Nutzung des Autos die vorgeschriebenen Leasingraten zu zahlen, dafür erhalten sie die Option das Auto am Vertragsende zu einem bestimmten Preis zu kaufen. Mit anderen Worten, Leasing ist eine Art Miete mit Kaufoption. Während der Vertragslaufzeit ist das Auto im Besitz der Leasinggeber, während Leasingnehmer dieses zu bestimmten Konditionen benutzen dürfen (Anzahl Kilometer, Vollkasko Versicherungsdeckung, etc.). Möchte man diese Kaufoption ausüben, gilt es einen hohen Restwert zu bezahlen, bevor man im Besitz des Autos ist. Falls man das Auto nicht behalten möchte, stellen Leasingnehmer Beanstandungen am Fahrzeug oder gefahrene Mehrkilometer in Rechnung.

Leasing zählt in der Schweiz dennoch zu einer beliebten Finanzierungsmethode beim Autokauf. Ende 2019 lag das Leasingvolumen bei über 9.3 Milliarden Schweizer Franken mit über 648’000 geleasten Fahrzeugen (Quelle: ZEK).

Was ist ein Autokredit?

Privatkredite an natürliche Personen, die keinem beruflichen oder gewerblichen Zweck dienen, umfassen in der Regel Barkredite, Überziehungskredite, Darlehen und bestimmte Leasingformen, wie zum Beispiel Autokredite. Privatkredite sind in der Schweiz auch unter dem Begriff «Konsumkredite» weitgehend bekannt. Die Verwendung solcher Kredite ist nicht auf einen bestimmten Zweck eingeschränkt. Als Autokredite sind solche Konsumkredite besonders beliebt.

2019 belief sich laut ZEK das Kreditvolumen privater Haushalte in der Schweiz auf rund 8.1 Milliarden Schweizer Franken mit knapp 372’000 Kreditnehmern. Somit hatte jede und jeder 12te Schweizerin und Schweizer 2019 einen Privatkredit (gemessen an der erwerbstätigen Bevölkerung).

Autokredit oder Leasing: Was ist besser?

Oft stehen Autokäufer vor der Entscheidung «Kauf oder Leasing» und «Autokredit oder Leasing». Vorab ein Kostenvergleich; 0% ist nicht gleich gratis.

Vergleich Autokredit vs. Leasing Rechenbeispiel
BeispielLeasing 4.9%Autokredit 7.9%
Kaufpreis30’00030’000
Restwert10’000
Finanzierungsbetrag20’00030’000
Zinssatz4.90%7.90%
Laufzeit4848
Monatsrate497.55727.15
Gesamtkosten23’88234’903
Gesamtkosten nach Übernahme des Fahrzeugs (inkl. Restwert)33’88234’903
Differenz1’021
Abzüglich Ersparnisse bei der Versicherung*800
Abzüglich von Steuern absetzbare Zinsen**490
Ersparnisse Autokredit im Vergleich zu Leasing270

*Laut einem comparis-Vergleich ist die Vollkasko-Versicherung beim Leasing ca. 200 Franken teurer pro Jahr. **Annahme Steuersatz 10%.

Obwohl der Leasingzins tiefer ist, fahren Sie mit einem Autokredit unter dem Strich günstiger. Hier eine kleine Übersicht mit den jeweiligen Vor- und Nachteilen.

Vergleich Autokredit vs. Leasing Übersicht
BeispielAutokreditLeasing
Für Neuwagen und neuwertige FahrzeugeJaJa
Für OccasionenJaOft nicht möglich
EigentumKunde ist im Besitz des Autos von Anfang anBank. Erst bei Bezahlung des Restwerts geht das Eigentum auf den Kunden über
Kilometer-BeschränkungNeinJa, gemäss Vertrag.
VersicherungsschutzFrei wählbarVollkasko ist Pflicht
Zinsen und SteuernKreditzinsen können von den Steuern abgesetzt werdenLeasingzinsen können nicht von den Steuern abgezogen werden
Vorzeitige KündigungVorzeitige Rückzahlung (ohne Kostenfolge) und Verkauf des Autos jederzeit möglichVorzeitige Auflösung des Leasing nur mit hohen Kosten verbunden.

Warum dann noch ein Leasing?

Falls man kein Interesse hat, ein Auto zu besitzen und stets das neuste Modell fahren will, ist Leasing eine gute Wahl.

Mit dem Autokredit fährt man jedoch unter dem Strich oft günstiger und flexibler.

Was ist also besser beim Autokauf? Autokredit oder Leasing?

Der grosse Unterschied liegt in der Frage des Eigentums. Beim Autokredit ist die Kunden bzw. der Kunde Eigentümerin bzw. Eigentümer des Autos, beim Leasing hingegen nicht. Hinzu kommt der am Ende des Leasingvertrags anfallende Restwert. Hier können Leasinggeber oft Beanstandungen in Rechnung stellen. Ein Leasing ist oft auch mit Auflagen verbunden. Es darf zum Beispiel während der Laufzeit nur eine bestimmte Anzahl Kilometer gefahren werden. Hinzu kommt die Verpflichtung einer Vollkaskoversicherung. Sie ist bekanntlich teuer als eine Teilkaskoversicherung. Die Vorteile des Autokredits überwiegen daher diejenigen des Autoleasing in den allermeisten Fällen.

Kreditvergleich Schweiz: Privatkredite vergleichen

Der Markt für Privatkredite in der Schweiz wächst stetig. Statistiken der Zentralstelle für Kreditinformation (ZEK) zeigen ein von Jahr zu Jahr steigendes Volumen. Im Jahr 2019 belief sich laut ZEK das Kreditvolumen privater Haushalte in der Schweiz auf rund 8.1 Milliarden Schweizer Franken. Das ist ein Wachstum von über 5 Prozent verglichen zum Vorjahr. Der durchschnittliche Kreditbetrag für neue Barkredite belief sich dabei auf knapp 34’000 Franken und die durchschnittliche Laufzeit auf 54 Monate.

Zu den Marktführern im Privatkreditbereich zählen neben der Cembra Money Bank, auch die Bank-now und die Migrosbank. Das erkennbare Wachstum lockt aber weitere Anbieter auf den Markt. Neu sind Lend, Creditgate24, Cashare, die teilweise mit erschwertem Investoren- und Kundenzugang zu kämpfen haben. Neu auf dem Schweizer Markt ist auch FINROX, ein auf Kredit- und Finanzdienstleistungen spezialisiertes und von erfahrenen und dynamischen Experten der Finanzindustrie geführtes Fintech-Unternehmen. FINROX bietet einen neuartigen, transparenten und unabhängigen Kreditvergleich in der Schweiz an. Dieser ermöglicht dem Kreditnehmer einen schnellen Zugang zum optimalen Kredit.

Was ist ein Privatkredit?

Privatkredite an natürliche Personen, die keinem beruflichen oder gewerblichen Zweck dienen, umfassen in der Regel Barkredite, Überziehungskredite, Darlehen und bestimmte Leasingformen, wie zum Beispiel Autokredite. Mit dem Begriff «Privatkredit» werden in der Schweiz Konsumkredite gemeint. Sie unterstehen bis zu einem Betrag von 80’000 Franken dem Konsumkreditgesetz (KKG). Der höchst zulässige effektive Jahreszins für Privatkredite wird durch den Bundesrat festgelegt. Dieser beträgt derzeit im Maximum 10 Prozent für Barkredite und 12 Prozent für Kreditkarten. Die Kreditanbieter legen den Kreditzinssatz in diesem Rahmen individuell fest, nachdem eine Kreditfähigkeitsprüfung des Kunden durchgeführt wird. In diesem Rahmen suchen Kreditanbieter ihren Wettbewerbsvorteil, insbesondere durch Effizienzsteigerung und zuletzt Digitalisierung.

Online-Suche und -Kreditvergleich in der Schweiz

Kreditnehmer werden vermehrt digitalaffin und nutzen die Vorteile eines Online-Kreditvergleichs. Wer für den Autokauf einen Autokredit benötigt, nutzt beispielsweise die Online-Suche. So findet man den passenden Kredit, den bestmöglichen Zinssatz und die besten Konditionen mit wenigen Klicks. Dank des Kreditvergleichs «verzichten» die Kunden auf die zeitaufwendige Suche, müssen nicht von Bank zu Bank laufen und erhalten massgeschneiderte Ergebnisse kostenlos und schnell.

Ein Kreditvergleich-Rechner bedarf nur weniger Eckdaten, wie den gewünschten Kreditbetrag und die gewünschte Laufzeit, um aussagekräftige Ergebnisse zu liefern. Durch die Anpassung der Werte kann man rasch verschiedene Szenarien in Bezug auf die Laufzeit und den Kreditbetrag ermitteln und so die optimale Monatsrate berechnen.

Wie werden Kreditkosten berechnet?

Alle anfallenden Kreditkosten werden mit dem effektiven Jahreszinssatz berechnet. Hier ein Beispiel: Bei einem Kreditbetrag von 10’000 Franken und einem Zinssatz von 7.9% für die Laufzeit von 12 Monaten betragen die Zinskosten 417.95 Franken im Total; bei einer Laufzeit von 24 Monaten betragen sie 813.85 Franken und bei 36 Monaten steigt der Zinskostenbetrag auf 1’219.35 Franken für die gesamte Dauer. Die Monatsrate ist dabei gleichbleibend. Daraus resultiert: je länger die Laufzeit, desto höher die Zinskosten. Daher ist eine schnelle Rückzahlung in der Regel vorteilhaft.

Amortisation eines Konsumkredits

Die Vorteile eines Online-Kredits

Eine hohe Arztrechnung, eine grössere Anschaffung, Autokauf oder ein unerwartetes Ereignis sind oft Gründe für eine Kreditaufnahme, falls das nötige Geld gerade fehlt oder nachgespart werden muss. Wenn die Entscheidung einen Kredit aufzunehmen steht, beginnt die Suche nach den besten Finanzierungskonditionen. Online-Plattformen ermöglichen dies in Sekundenschnelle. Die Vorteile sind vielfältig: es gilt maximale Transparenz, man kann sich schnell einen Überblick verschaffen, der Online-Kreditvergleich kann jederzeit (24/7) durchgeführt werden, die Kommunikation mit dem Kreditanbieter ist schnell und einfach, die Zusagen erfolgen in der Regel innert Tagesfrist und man spart sehr viel Zeit und Geld.

Kann ich einen bestehenden Kredit über FINROX wechseln?

Gerne können wir für Sie, unverbindlich und kostenlos, die aktuellen Kredit-Konditionen prüfen. Oft bezahlen unsere Kunden zu viel bei Fremdanbietern. Ein Kredit-Wechsel lohnt sich fast immer und ist für Sie kostenlos und sorgenfrei, weil wir das Administrative für Sie übernehmen.

Hier können Sie einen Kredit-Wechsel prüfen lassen.

Wann ist eine Kreditanfrage sinnvoll?

Dies hängt von Ihrer aktuellen und individuellen Situation ab. Wir können gerne für Sie kostenlos einen unverbindlichen Kredit-Check machen und Sie über Ihre Möglichkeiten beraten.

Bitte beachten Sie folgende Punkte:

  • Banken sind verpflichtet Kreditanträge bei der Zentralstelle für Kreditinformation (ZEK) zu registrieren
  • Sämtliche Banken fragen ZEK ab, um laufende Kredite oder offene Kreditanfragen zu prüfen
  • Zu viele offene Kreditanfragen können sich schlecht auf Ihre Kredit-Konditionen auswirken!

Daher empfehlen wir, zuerst einen kostenlosen und unverbindlichen Kredit-Check bei FINROX zu machen.

Kann ich den Kredit früher zurückzahlen?

Ja. Eine frühzeitige Kreditrückzahlung ist jederzeit möglich – ohne zusätzliche Kosten. Für die verbleibende Kreditdauer fallen keine Zinsen mehr an.

Eine frühzeitige Kreditrückzahlung kommt immer wieder vor, wenn sich Ihre finanzielle Situation ändert und Sie z.B. einen Bonus erhalten oder durch Erbe oder Schenkung im Familien- und Bekanntenkreis zu zusätzlichen finanziellen Mitteln kommen.